Marktlage und Prognosen

Informationen zur aktuellen Marktlage sowie eine Prognose für die kommenden Wochen.
Monatlich aktualisiert von den stürmsfs Produktspezialisten aus der Beschaffung.

Zuletzt aktualisiert:
31. März 2026
 

 


US Zölle

Aufgrund des Zollkonfliktes mit den USA sind im Moment verlässliche Aussagen zur weiteren Entwicklung schwierig. stürmsfs ist im direkten Austausch mit dem SECO.


Flachprodukte

Bei den Preisen darf aktuell festgestellt werden: Sie werden kurzfristig nicht sinken. Die steigenden Energie- und Frachtkosten sind mit ein Teil der Begründung. Die Gespräche für längerfristige Abschlüsse ziehen sich, die Hersteller präsentieren sich recht robust. Es ist ausreichend Material in den Lieferketten, die Lieferzeiten bewegen sich auf normalem Niveau. Die Nachfrage hat sich insgesamt nicht verbessert, daher steht die Frage im Raum wie nachhaltig die Preisrallye der letzten Monate ist.

 


Formrohre und Hohlprofile

Die Preise steigen klar um etwa 4–6 %, getrieben durch die direkte Kopplung an Flachstahlpreise und höhere Wiederbeschaffungskosten. Der Trend zeigt somit einen eindeutigen Preisanstieg.


Träger

Die Preise steigen leicht bis moderat um 2–4 %, da die schwache Bauindustrie wirkt, Produktionskürzungen jedoch für eine Stabilisierung sorgen. Insgesamt zeigt sich ein leichter Anstieg bei stabiler Basis.


Stabstahl

Die Preise steigen leicht bis moderat um 2–4 %, da die Bauaktivität schwach, aber stabil ist und Produzenten versuchen, Preiserhöhungen durchzusetzen.


Aluminium

Der Aufwärtstrend für Aluminium an der LME hält weiter an. Nun zusätzlich noch angefacht mit dem Konflikt im Nahen Osten, erreicht das leichte Metall laufend neue Rekordwerte. Die faktische Schliessung der Strasse von Hormus, wird das weiter antreiben, da auf die Region ca. 9% der jährlichen Weltproduktion an Primäraluminium fallen.


Rostfrei

Die aktuelle Situation an der Strasse von Hormus hat auch im Edelstahl Einwirkungen.  Die LME reagiert sehr volatil. Die Legierungszuschläge sind auch für den Monat April nochmals gestiegen. Die Walztermine liegen im Juli.


Qualitätsstahl

Die europäischen Hersteller sind gut gebucht und profitieren von den Schutzmassnahmen bzw. dem Rückgang der Importe. Bei höherwertigen Produkten und erhöhten Anforderungen in der Wärmebehandlung gibt es gewisse Engpässe mit Lieferzeiten schon nach dem Sommer. Die Grundpreise waren zuletzt leicht steigend, die Werke verlangen teils wieder Energiezuschläge oder Transport-Extrakosten. Die Importeure agieren sehr zurückhaltend, das Strafzollregime ist immer noch nicht endgültig definiert, wird aber massive Auswirkungen haben. Alle blicken auf die Leitmesse der Branche - die Tube&Wire die Mitte April stattfindet und erhoffen sich dort bessere Informationen.